Unser Spektrum

Neben der Untersuchung sind die Erfassung der aktuellen Beschwerden und der Krankenvorgeschichte (Anamnese) das Wichtigste. Dies ermöglicht die Einordnung der Symptomatik in einen fachspezifischen Kontext und die Aktivität einer entzündlichen Systemerkrankung oder eines autoimmunologischen Prozesses zu erfassen.

Die Einteilung erfolgt nach Diagnoskriterien und Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh). Bei Diagnosebestätigung wird gemeinsam mit dem Patienten ein individuelles Therapiekonzept erstellt, welches sich an den Empfehlungen der Fachgesellschaften orientiert.

Entzündliche Rheumaerkrankungen

Schwerpunktmäßig werden entzündliche-rheumatische Gelenkerkrangungen diagnostiziert und behandelt:

  • Rheumatoide Arthritis (Chronische Polyarthritis)
  • Spondarthritis / Spondylarthritis (entzündliche Wirbelsäulenerkrankung)
  • Posriasarthritis (Gelenkentzündungen bei einer Schuppenflechtenerkrankung)
  • Arthriden (Gelenkentzündungen) bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (M. Crohn, Colitus ulcerosa)
  • Gichtarthritis bei erhöhter Harnsäure oder anderen Kristallarthrobapatien)

Kollagenosen (Bindegewebsrheuma)

Spezialisiert hat sich die Praxis auf seltene Krankheitsbilder überregional wie

  • Lupus erythermatodes
  • Systemische Sklerose
  • Dermato- und Polymyositis
  • Sjörgen-Syndrom
  • Autoimmunologische Krankheitsbilder (Sarkoidose, Löfgren-Syndrom, primäre biliäre Zirrhose etc.)

Entzündliche Gefäßveränderungen (Vaskulitiden)

  • Polymyalgia rheumatica
  • Morbus Wegener
  • Panarteritis nodosa
  • Churg-Strauss-Syndrom
  • mikroskopische Polyangiitis
  • ANCA assozierte Vaskulitiden

Degenerative Gelenkveränderungen (Arthrose)

Die Abgrenzung einer entzündlichen rheumatologischen Grunderkrankung vom Gelenkverschleiß (Arthrose) gestaltet sich oft schwierig und sollte zu einer Abklärung beim Rheumatologen führen. Dabei ist die Zusammenarbeit mit den Orthopäden, Unfallchirurgen, Chirurgen, Nuklearmedizinern, Physio- und Ergotherapeuten erforderlich.